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| Politik & Wirtschaft Die Politik & Wirtschaft im Ruhrgebiet und NRW sowie allgemein! |
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#1
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Massenmord: Und wieder schaut die Welt nur zu...
http://www.youtube.com/watch?v=ZS68xnRoy2E
Aktuelle Nachrichten - Inland Ausland Wirtschaft Kultur Sport - ARD Tagesschau Deutschlandfunk - Interview - "Letztlich ist nicht der Glaube das Entscheidende" Aber das kennen wir ja mittlerweile. Schwarzafrika ist uninteressant! |
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#2
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Also so wie ich es in dem Artikel des dritten Links entnommen habe, ist die eigentliche Wurzel des Problems das Nutzland. Das wird durch Klimaveränderung eben reduziert und reicht nicht mehr für alle.
Was soll man machen, wenn das Land stirbt und die Leute dort nix mehr machen können? Geht ja noch nichtmals mehr um den Glauben, der dient nur als Mittel um einfach und schnell Gruppen zu bilden. |
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#3
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Der Grund für die Massaker ist fast zweitrangig. Schlimm ist, dass die dortige Regierung nichts tut.
Es regiert gerade der Vizepräsident, der nicht genug zu sagen hat. Es muss von außen Druck ausgeübt werden, damit der Schutz durch die Armee ernsthafter betrieben wird. Danach braucht das Land Wirtschaftsprogramme. Aber niemand kümmert sich darum... |
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#4
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Aber Menschen, denen es um einfache Grundnahrung geht, machen doch auch vorm Militär nicht halt. Da hat man das nächste Massaker.
Was immer man jetzt macht - es kommt viel zu spät. Obwohl es ja eigentlich Absicht gewesen sein kann. Das Land reicht nicht, vielleicht 'regeln' die Leute das schon selber. Nur hatten die wohl eher damit gerechnet, dass so peu à peu mal ein kleiner Nomadenstamm oder eine Bauernschaft verschwindet, anstatt gleich hunderte auf einen Schlag. |
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#5
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Mit dem, was wir jedes Jahr an Lebensmitteln vernichten, könnte man alle diese Menschen ernähren. Aber natürlich wäre das "wirtschaftlich unklug".
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#6
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So bitter das jetzt klingt, einfach weil es für uns verwöhnte Industriestaatler nicht nachvollziehbar ist: Die Regierung ist doch FROH, wenn sie weniger Mäuler stopfen muß! Was meint Ihr, warum die Regierungen in Katastrophenregionen teilweise keine Hilfsorganisationen ins Land lassen wollen, oder selbige massiv behindern?
Wenn man in so ein Land jetzt auch noch Lebensmittel pumpt, was meinst Du, wieviel davon bei welchem Teil der Bevölkerung ankommt? Dafür ist der Mensch einfach zu sehr Mensch. Aber die Sozialstruktur von Krisenregionen ist etwas, was ein westlich geschultes Auge einfach nicht erfassen kann. Die meisten guten Ideen fangen an mit "Man müsste doch einfach", und enden nach dem h. Geändert von [sychron] (11.03.2010 um 23:31:56 Uhr) |
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#7
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Zitat:
Worin ich dir aber recht gebe ist, dass den Herrschern ihr Volk einen Scheiß wert ist! |
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#8
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Ich glaube nicht, daß es der ideologische Faktor ist. Ich glaube, es ist tatsächlich der wirtschaftliche. Nicht alle Herrscher können sich Bauern leisten.
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#9
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Womit wollen dann diese Herrscher die Ernährung ihres Volkes sichern, wenn nicht durch die Erträge der Bauern? Da diese sich aber oft nicht mal selbst ernähren können, müssen sie dann sterben? Ich verstehe die Logik nicht. Wenn die Bauern halbiert sind, holt das auch nicht mehr aus den Böden heraus.
Allerdings müssen dann weniger Menschen ernährt werden. Mit dem Argument kann man übrigens jeden Krieg zum Guten verdrehen... ;o) |
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#10
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wo ist gott?
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#11
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#12
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Wenn die ganze Welt eines Tages im Trümmern liegt, dann wegen einer kleinen Unklarheit...
Achtung Spoiler:
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#13
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Zitat:
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#14
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Ugandische Rebellen massakrieren 320 Dorfbewohner
Einfach nur zur Information. Aber Blauhelme, die eh nichts tun, kann man auch abziehen. |
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#15
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In dem Artikel kommt es eigentlich gut rüber:
LRA -> 23 Jahre Brutalität und Massenmord. Seit 23 Jahren, lässt man diese Organisation gewähren. Das sind doch keine ausgebildeten Terroristen oder Ex-Geheimagenten, sondern der Großteil besteht doch aus einfachen Leuten, denen man einfach ein Gewehr in die Hand drückt und wenn die Gewehre aus sind, bekommen sie ne Axt oder nen Knüppel. Ich möchte sogar behaupten, dass jeder noch so kleine scheiß Nazi-Aufmarsch hierzulande besser organisiert ist, als ein Massaker der LRA. Eigentlich muss man sich doch auch fragen: Was machen wir denn? Wir gehen geschlossen auf die Straße, wenn es um unsere Privatsphäre geht. Wir machen riesen Mahnwachen, wenn ein Schüler Amok läuft. Wir zeigen uns öffentlich zu tiefst betroffen über Opfer von Naturgewalten. Wir verfolgen jedes kleinere oder große Vergehen eines Promis bis ins kleinste Detail. Wir bauen Holzkreuze für Unfallopfer und stellen Blumen und Kerzen an die Stellen, wo Morde verübt wurden. Aber wenn man an dem Afrikaner, der den Lokusjob in Kaufhäusern, Restaurants oder sonstwo macht, vorbeigeht; denkt da eigentlich jemand dran, was gerade mit seinem Volk passiert? Man muss nicht den ganzen Tag betroffen durch die Welt laufen und man kann sie auch nicht retten, aber das Wegsehen gerade an dieser Stelle, ist doch schon enorm. |
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