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Alt 02.09.2008, 10:28:09
Benutzerbild von ActionJackson
ActionJackson ActionJackson ist offline
 
Zitat:
Zitat von biosteel Beitrag anzeigen
(...), der Tornado dagegen ein Auslaufmodel.
Auch wenn man Panzer da unten nicht wirklich brauchen würde, so ist ein Panzer doch ein Abschreckendes Symbol. Seine bloße Präsenz könnte an einigen Orten dafür sorgen, das es erst garnicht zu Konflikten kommt. Auf der anderen Seite, bietet er für Überzeugte Fanatiker auch ein ideales Ziel.
Was das KSK angeht, liegst Du nicht ganz so richtig. Zumindest im Fall Afganistan und Irak. Das KSK hat nichts auf einem Schalchtfeld zu suchen, das ist richtig. Nur handelt es sich in Afganistan und dem Irak nicht um ein Schlachtfeld im klassichen Sinn. Hier befindest Du Dich im Bereich der asymetrischen Kriegsführung, in weclher nicht die Masse entscheident ist. Hier können nur Spezialeinheiten zu einem Erfolg kommen.

Nun, gerade den Tornado würde ich absolut nicht als Auslaufmodel bezeichnen. Es ist noch immer ein hochmoderner Jet und kann ohne weiteres schon zur 4. Generation gezählt werden. Es ist schlichtweg einer der besten Jagdbomber, die zur Zeit verfügbar sind. Vielfältig einsetzbar und mit guten Waffen bestückt (z.B. Taurus) sehr effektiv. Mit einem Tornado alleine hättest Du in Afganistan schon die Lufthoheit. Was auch keine Kunst ist, denn die Taliban haben kein einziges Flugzeug. Da könntest Du selbst mit einer F4 noch was reißen.

Ein Panzer macht heute keinem mehr Angst. Auf dem offenen Schlachtfeld vielleicht, aber mit Sicherheit nicht in der Region Irak oder Afganistan. Im Gegenteil. Panzerwagen schaffen Misstrauen und Agression. Die Waffen sind vorhanden, mit denen man recht unproblematisch in städtischen gebieten ein solches fahrzeug ausschalten kann.

In Afganistan mussten alle viel lernen. Die Gegner sind voller Hass gegen den Westen. Vor allem gegen unsere Unsitten und unseren Umgang mit anderen Kulturen. Im Grunde musst Du als Soldat erstmal lernen, dass Du Vertrauen musst. Nur über das vertrauen der bevölkerung kannst Du zum Ziel kommen. Wirst Du z.B. von einem Afghanen in sein Haus eingeladen, ist es äußerst unhöflich 1. seine Schuhe nicht auszuziehen und 2. voll bewaffnet einzutreten. Denn im Haus eines Afghanen genießt Du den Schutz seines hauses. Jeder Angriff in diesem Haus auf Dich würde einen Angriff auf den Afghanen selbst bedeuten und dies ist äußerst unwahrscheinlich.

Man muss sich verabschieden von den alten Modellen des Krieges, in dem sich zwei Blöcke gegenüberstanden. Dies wird es so nicht mehr geben. Wir brauchen keine große Bundeswehr mehr, wir brauchen die Spezialisten.

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Alt 02.09.2008, 12:03:01
Benutzerbild von schnuppe
schnuppe schnuppe ist offline
 
Zitat:
Interview zum Krieg in Afghanistan
"Eine Niederlage ist ausgeschlossen, ein Sieg aber auch"

hier der ganze artikel, den find ich recht interessant.
Interview: "Der Westen muss mehr auf Stammesführer setzen" | tagesschau.de
quelle: tagesschau.de

liebe gruesse
schnupp
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Alt 02.09.2008, 12:22:46
Benutzerbild von Martini
Martini Martini ist offline
 
@ AJ : Da gebe ich Dir Recht. Ein Panzer wäre für die Taliban kein Problem. Gepanzerte Wagen wie den Wolf, wie zuletzt gesehen auch nicht. Einen Tornado können die mit ihren Bodenluftraketen wohl nicht abschiessen. Ich kenne auch keine Statistiken wieviele russische Flugzeuge damals angeblich von Stinger Raketen u.a. abgeschossen wurden. Waren wohl eher Helis oder sehr tief fliegende Flugzeuge....Aber wie so oft haben selbst Tornados mal einen technischen Defekt u. der Pilot muss mit dem Schleudersitz raus....Was dann ? Da wird keine Truppe reingeschickt, um den Piloten zu retten !

Aber auch das ist nicht das gefährlichste...Patroulien sind "leichtes" Angriffsziel, es gibt auch Sprengfallen etc. Neueste Nachrichten über den deutschen Soldaten nähe Kundus brauch ich nicht wiederholen...Zuletzt sind auch 10 Franzosen in Kabul in einem Hinterhalt getötet worden.

Selbst deutsche Checkpoints werden angegriffen. Es wird nicht ruhiger.Seit 2002 sind drüben 27 deutsche Soldaten geötet worden...Mehr deutsche Soldaten schicken u. Sieg um jeden Preis ? Es gibt keinen Sieg ! Nur mehr, weniger oder keine Verluste....

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  #34   Nach oben
Alt 02.09.2008, 13:17:41
Nehelania Nehelania ist offline
 
Ich befürworte den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan nicht.
Was mir auffällt: Überall wo die USA und ihre "Vasallen" Demokratie und Freiheit hinbringen wollen, kommt innerhalb kurzer Zeit Mord und Totschlag ohne Ende in Gang.
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  #35   Nach oben
Alt 02.09.2008, 14:32:37
Benutzerbild von ActionJackson
ActionJackson ActionJackson ist offline
 
Zitat:
Zitat von Martini Beitrag anzeigen
Ich kenne auch keine Statistiken wieviele russische Flugzeuge damals angeblich von Stinger Raketen u.a. abgeschossen wurden. Waren wohl eher Helis oder sehr tief fliegende Flugzeuge....Aber wie so oft haben selbst Tornados mal einen technischen Defekt u. der Pilot muss mit dem Schleudersitz raus....Was dann ? Da wird keine Truppe reingeschickt, um den Piloten zu retten !
Anständige Statistiken gibt es wirklich nicht. Zumal man nicht mit Sicherheit sagen kann, ob die Flugzeuge/Helis durch Feindeinwirkung oder durch technische Probleme verloren gegangen sind. Was ich so gehört habe, sind zwischen 25 und 30 Flugzeuge / Helis während der russischen Besatzung verloren worden. Wobei in Afghanistan auch viel getestet wurde und demnach auch einige technische Pannen wahrscheinlich sind.

Der letzte Totalverlust eines deutschen Tornado durch technischen Defekt liegt schon Ewigkeiten zurück. Ich meine es war 1998, kann mich aber auch täuschen. Es gibt hier auch sehr hohe Standards. Eine Stinger ist ein sehr ernstzunehmendes Problem, zumal einer Besatzung im Tiefflug kaum die nötige Reaktionszeit bleibt. Aber sollte es einmal zu einem Ausstieg kommen, gibt es ein Abkommen mit unserem amerikanischen Partner. Hier hat man keine Probleme zu erwarten.

Wie gesagt: Heute muss man nicht mehr mit Mann und Maus irgendwo hin. Du kannst wesentlich effektiver arbeiten, wenn Du auf frei erhältliche und sehr flexible zivile Lösungen zurückgreifst. Heute chartert sogar die USA beinahe täglich russische AN124, weil sie günstig zu bekommen sind, frei verfügbar und äusserst effektiv. Etwas vergleichbares kann eben selbst die USA nicht bieten. Eigentlich müsste man sich im Rahmen der NATO weiter spezialisieren. Die eine Nation bietet dies, die andere das und so wird günstig zusammengestellt.

Wir brauchen im Moment noch das volle Kontingent, vielleicht eine kleine Aufstockung, um personallogistisch felxibler zu sein. Aber mittelfristig müssen wir mehr Verantwortung an die afganischen Sicherheitskräfte abgeben und uns dafür mehr dem Wiederaufbau widmen. Nur so kann man dem Terrorismus Einhalt gebieten. Wir brauchen keine voll ausgerüstete Armee, die bedrohlich und fremd wirkt. Diese braucht Afghanistan, aber nicht wir. Wir sind Helfer. Politik kann nicht mit dem Militär gemacht werden, so ist dies nunmal. Für uns gehört der Terrorismus zur Politik.

Viele denken sich halt: Afghanistan ist super weit weg, da sitzen ein paar Turbanträger in den Bergen und bis hier kommt eh nix.....Warum also hinfahren, man kann warten bis wirklich eine Bedrohungslage eintritt und dann reagieren. Wir sind eine Armee, die zur Verteidugung gegründet wurde und haben im Ausland nichts zu suchen. Vielleicht leigt dies daran, weil man mit einer Armee immer einen dirketen Krieg verbindet. Eine bewaffnete Lösung. Heute ist dem oftmals nicht mehr so. Siehe Georgien und Russland. Einige wenige Armeen sind so hochgerüstet, dass sie andere Nationen in nu handlungsunfähig machen können. Deutschland würde es nicht viel anders ergehen. Nur hat niemand mehr ein Interesse daran eine wirtschaftliche Großmacht anzugreifen, weil gerade die wirtschaftlichen Verstrickungen und die Globalisierung ein solches Szenario beinahe unmöglich machen. Randerscheinungen wie z.B. Georgien ergeht es da anders.

Deutschland hat einen Bonus, ein gutes militärisches Ansehn. Wir sind in den Augen vieler keine agressive Armee, die sofort die Gewehre zückt um wild um sich zu schießen. Wir verstehen uns als Aufbauhelfer, ohne uns direkt in die Politik und die Kultur eines Landes einzumischen. Wir können uns nicht ewig hinter den Weltpolizisten verstecken und müssen auch selber Verantwortung tragen. Diese Einsätze sind eine gute Möglichekit, weiter das gute Ansehn und den guten politischen Einfluss auszubauen.
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  #36   Nach oben
Alt 02.09.2008, 16:14:00
Benutzerbild von biosteel
biosteel biosteel ist offline
 
Die selben Worte habe ich damals zum Kosovo Einsatz gehört. Du warst nich zufällig so um die Jahrtausendwende Ober-Leutnant in der Fernmeldekompanie in Essen?
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Alt 02.09.2008, 16:31:23
Benutzerbild von ActionJackson
ActionJackson ActionJackson ist offline
 
Zitat:
Zitat von biosteel Beitrag anzeigen
Die selben Worte habe ich damals zum Kosovo Einsatz gehört. Du warst nich zufällig so um die Jahrtausendwende Ober-Leutnant in der Fernmeldekompanie in Essen?
Dienstgrad und Zeit passt, allerdings war ich bei der Luftwaffe Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass es um die Jahrtausendwende fast so war wie von Dir beschrieben. Das Material damals war wirklich unter aller Sau, aber wir haben die richtigen Lehren daraus gezogen.

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Alt 02.09.2008, 19:02:01
Nehelania Nehelania ist offline
 
Zitat:
Zitat von Dobermann Beitrag anzeigen
Geil! Bewerberzahl um 50% gesunken, nach den Vorfällen, d. h. ich habe wohl nochmal eine letzte Chance.
wenn es bei der bw nicht klappt, die fremdenlegion wäre auch eine möglichkeit.
nach französischem recht dürfen diensttaugliche männer jeglicher nationalität im alter von 17 bis 40 jahren angeworben und rekrutiert werden, um sie an jedem ort der welt einzusetzen.
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  #39   Nach oben
Alt 02.09.2008, 19:13:53
Key Key ist offline
 
Fremdenlegion = frankreichs Kanonenfutter.

Wenn F irgendwo militärisch mitmischt, sind die Jungs immer die Ersten.

Empfehl das besser niemandem. Den Dobermann nehm ich da viel lieber als Briefträger.
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Alt 02.09.2008, 19:20:51
Nehelania Nehelania ist offline
 
Zitat:
Zitat von Key Beitrag anzeigen
Empfehl das besser niemandem. Den Dobermann nehm ich da viel lieber als Briefträger.
die auswahlkriterien sind im internationalen vergleich überdurchschnittlich
hoch. schon hämorrhoiden oder schlechte zähne führen zur ablehnung.
vielleicht gehört doberman ja zu den ganz harten.

Geändert von Nehelania (02.09.2008 um 19:23:47 Uhr)
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  #41   Nach oben
Alt 02.09.2008, 19:24:56
Key Key ist offline
 
Ich hab mich ne Zeit mit der Truppe beschäftigt: die sind wirklich topfit.

Deutsche sind teilweise beliebt, weil sie so korrekt sind.

Aber wenns irgendwo zur Sache geht, sind die Jungs drann, und so wollen sie es wohl auch.
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  #42   Nach oben
Alt 02.09.2008, 19:29:04
Benutzerbild von Martini
Martini Martini ist offline
 
Zitat:
Zitat von ActionJackson Beitrag anzeigen

1) Der letzte Totalverlust eines deutschen Tornado durch technischen Defekt liegt schon Ewigkeiten zurück. Ich meine es war 1998, kann mich aber auch täuschen.....Aber sollte es einmal zu einem Ausstieg kommen, gibt es ein Abkommen mit unserem amerikanischen Partner. Hier hat man keine Probleme zu erwarten.

2).....Wir brauchen keine voll ausgerüstete Armee, die bedrohlich und fremd wirkt. Diese braucht Afghanistan, aber nicht wir. Wir sind Helfer....
Nun ...Theorie u. Praxis liegen weit auseinander.

zu 1) einer wäre schön...44 Tornados hat die Bundeswehr direkt am Boden oder aus der Luft ohne Fremdeinwirkung verloren (Stand 2006). 2007 ist z.B, einer in der Schweiz in die Berge gekracht ! Also die Amis werden dann helfen, wenn ein dt. Pilot abstürzt ? Die werden dann mehrere US Soldaten reinschicken u. diese dem Risiko aussetzen selbst abgeschossen zu werden ? Glaubst Du wohl selbst nicht ;-) Die Amis haben noch das Trauma von 1993 in Somalia vor den Augen als 2 Kampfhubschrauber abgeschossen wurden u. 18 Delta Force Kämpfer am Boden ihr Leben verloren...Die würden nicht mal 1. US Piloten rausholen. Es gab genug Beispiele in der Vergangenheit... Die Deutschen können selbst keine Piloten retten u. der Ami wird es nicht machen ! Aber spätestens, wenn ein deutsches Tornado-Aufklärungs-Flugzeug über Kabul abgeschossen wird, werden wir es erfahren oder es wird verheimlicht...

Aber wer den Amis traut ist selbst schuld ;-)

zu 2) Es gibt die ISAF Mission der NATO (mit Deutschland), welche das Land stabilisieren soll u. es gibt eine NATO Mission, in welcher der Taliban bekämpft wird. Und ? Der Taliban greift beide an....! Brauchst doch nur die Glotze anmachen u. siehst die Realität. Man kann auch alles schön reden u. erzählen, die Deutschen sind nur zur Sicherheit da u. trotzdem wurden 27 deutsche Bundeswehr Soldaten seit 2002 in Afgh. abgeknallt ! Gesamt sind es über 1000 NATO Soldaten. Die Zivilen Opfer sind 8 mal soviele... Ich weiss nicht in wievielen Luftangriffen mehrmals über 50 Zivilisten aufeinmal getötet wurden. Erinnert mich alles an den NATO Einsatz im Kosovo.

Die Amis wollen mehr Soldaten ? Dann sollen die selbst welche schicken.
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  #43   Nach oben
Alt 03.09.2008, 07:56:26
Benutzerbild von ActionJackson
ActionJackson ActionJackson ist offline
 
Zitat:
Zitat von Martini Beitrag anzeigen
zu 1) einer wäre schön...44 Tornados hat die Bundeswehr direkt am Boden oder aus der Luft ohne Fremdeinwirkung verloren (Stand 2006). 2007 ist z.B, einer in der Schweiz in die Berge gekracht !
Wir sprachen ja auch von technischen Defekten, nicht von Pilotenfehlern. Der Unfall in der Schweiz ist halt so ein Beispiel. Technisch war dei Maschine einwandfrei, nur der Pilot hat im entscheidenden Moment eine ungünstige Entscheidung getroffen.

Zitat:
Zitat von Martini Beitrag anzeigen
Also die Amis werden dann helfen, wenn ein dt. Pilot abstürzt ? Die werden dann mehrere US Soldaten reinschicken u. diese dem Risiko aussetzen selbst abgeschossen zu werden ?

Aber wer den Amis traut ist selbst schuld ;-)
Genau das ist ihr Job. Genauso wie jeder Feuerwehrmann wieder auf die Drehleiter steigt wenn er sich mal den Hintern verbrannt hat oder einen Kollegen verloren hat. Sein Job ist es DIR zu helfen und dies tut er dann auch. Ansonsten ist es schlichtweg der falsche Beruf. Jeder Soldat weiß, was seine Aufgaben sind und er wird diese auch erfüllen. Es gab in Afghanistan schon mehrfach Fälle, in denen die Amerikaner Verletzte aus brenzligen Situationen herausholen mussten. Wobei ich bemerken möchte, dass das KSK auch auf die bergung von Soldaten trainiert ist und die entsprechenden Helikopter auch zur Verfügung stehen.

Zitat:
Zitat von Martini Beitrag anzeigen
zu 2) (...) Man kann auch alles schön reden u. erzählen, die Deutschen sind nur zur Sicherheit da u. trotzdem wurden 27 deutsche Bundeswehr Soldaten seit 2002 in Afgh. abgeknallt !
Ich wüsste jetzt nicht, wieso das Streben nach Sicherheit zwangsläufig Opfer ausschließt. Du wirst auch Polizisten finden, die im Rahmen ihrer Pflichterfüllung (für Sicherehit im eigenen Land zu sorgen) ihr Leben gelassen haben. Wobei ich es gut finde, dass man zumindest weiß wieviele Soldaten bisher ihr Leben für dieses Land gelassen haben. Sie haben es für Dich und Deine Sicherheit getan. Denn wenn Du jeden Abend diese Welt für ein paar Stunden Schlaf verlässt gibt es irgendwo immer jemanden der dafür sorgt, dass Du die Butze genauso vorfindest, wie Du sie in den Schlaf verabschiedet hast. Ganz gleich ob es der Polizist, der Feuerwehrmann oder der Soldat ist, der sich dafür den Hintern aufreißt.

Du lebst in einer sehr eng miteinander vernetzten Welt. Der 11. September und zahlreiche andere Anschläge haben gezeigt, dass irgendwo ein Arschloch in einem totalen Schrottland sitzen kann und Dir das Leben zu Hölle macht. Es kommt gerade zur Anklage gegen die drei möglcihen Attentäter, die rechtszeitig gefasst worden sind. Die haben ihr Wasserstoffperoxyd nicht gekauft, um sich die Haare zu blondieren. Die wollten "Dir" ans Bein pissen...
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  #44   Nach oben
Alt 03.09.2008, 14:59:26
Nehelania Nehelania ist offline
 
"Deutschland zahlte Familie der getöteten Afghanen Geld
Berlin (dpa) - Deutschland hat den Hinterbliebenen der von Bundeswehrsoldaten in Afghanistan erschossenen drei Zivilisten Geld gezahlt, um Blutrache zu verhindern. Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin mit. Unter Vermittlung des zuständigen paschtunischen Stammesführers hätten Vertreter des deutschen Wiederaufbauteams im nordafghanischen Kundus mit einem Bruder der getöteten Frau gesprochen. Dieser habe nach einer «Kompensationszahlung» eine «Verzeihung» ausgesprochen."


Zitat: Verteidigungsminister Jung in Kundus

erst werden mehrere Millionen Euro steuergelder für diesen mehr als fragwürdigen einsatz verschleudert und jetzt werden kompensationszahlunge an zivile opfer gezahlt, um blutrache zu verhindern. wird das immer so gehandhabt? wann endet dieser irrsinnige einsatz. it`s really time to say good-bye.

Geändert von Nehelania (03.09.2008 um 15:00:58 Uhr)

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Alt 03.09.2008, 15:16:34
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ActionJackson ActionJackson ist offline
 
Zitat:
Zitat von Nehelania Beitrag anzeigen
erst werden mehrere Millionen Euro steuergelder für diesen mehr als fragwürdigen einsatz verschleudert und jetzt werden kompensationszahlunge an zivile opfer gezahlt, um blutrache zu verhindern. wird das immer so gehandhabt? wann endet dieser irrsinnige einsatz. it`s really time to say good-bye.
Sicherheit kann man nur schwer mit Geld aufwiegen. Was ist denn Deine Sicherheit wert, was ist Dein Leben wert? Was ist das Leben der getöteten Afghanen wert?

Ich finde is vollkommen in Ordnung, wenn die Afghanen "Schmerzensgeld" erhalten. Nichts anderes bekommen Deine Familien, wenn Du mit dem Flugzeug abstürzt und dadurch umkommst.
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