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#16
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Gut, der Mieterbund sieht das etwas anders.
16 Grad gefährden die Gesundheit Darüber hinaus finde ich den Vorschlag vor dem Hintergrund Energie zu sparen für einen Sozialdemokraten völlig daneben. Die Dialektik des Kapitalismus. Die Schere geht immer weiter auseinander und ein Sozialdemokrat rät denen, die sich den Heizstoff nicht leisten können, zu warmen Pullovern (ohne dabei die Folgen eines falschen Raumklimas zu berücksichtigen, vielleicht hat er auch nur schneller geredet als gedacht). Ginge es um unnütze und übermäßige Autofahrten, ok. Auf den Straßen scheinen die Fahrzeuge im größer zu werden (Porsche macht Rekordgewinn). Darüber hinaus verdient auch der Staat nicht schlecht am Energieverbrauch. Vielleicht sollte er dafür sorgen, dass manche maßlose Preiserhöhung im Rahmen bleibt. Für mich klingt das nach jemandem, der keine vernünftigen Argumente hat, mit denen man mal in die Presse kommt. Wir reden hier davon, dass Kinder immer weiter verarmen, ihnen an den Schulen eine geregelte Ernährung geboten werden muss, Da will ein SPD´ler, dass diese Kinder zuhause in einem vermeindlich ungesunden Raumklima leben? Es zeigt nur die allgemeine politische Hilflosigkeit bei den jüngsten Preiserhöhungen (nicht nur im Energiesektor) und den bereits angedrohten. Eine Verlogenheit, die sich nahtlos in die aktuelle Politik einreiht. |
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#17
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Wenn man sich die Expansion von Energieriesen wie RWE oder EON ansieht, dann sind die Erhöhungen mehr als nicht notwendig.
Ich kenne Branchen, da wird der Preis nicht erhöht, obwohl Preiserhöhungen angebracht werden, obwohl man sich in einer unwirtschaftlichen Situation befindet. Bei der Energie scheint das anders zu sein. Da wird Expansion, die Konkurenz schlucken einfach mit in den Preis eingerechnet. Eine Sauerei! Scheinbar kann man sich dagegen nicht wehren. |
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#18
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Dass Energie gespart werden muss, steht außer Frage. Da helfen aber oft schon die richtigen Lüftungstechniken, um nicht zu viel Wärme verpuffen zu lassen.
Und was den Wasserverbrauch angeht, wissen wir längst, dass das Einsparen an der Stelle contraproduktiv ist. |
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#19
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Aber, wenn der Herr Sarrazin bei 16 Grad nicht umkam. Vielleicht hätte sich der Vater das Thermometer sparen sollen (wie sonst kann der Herr Politiker die Themperaturen so gut bestimmen?), dann hätte er seiner Familie mal was gönnen können.
Wobei ich das Vorbild von Herrn Sarrazin gut finde. Die Politiker in Berlin könnten dann schon mal mit gutem Beispiel starten. 5,- € Stundenlohn. Macht großzügige 2.400,- € Netto (glaubt man Politikern ihren Arbeitsaufwand). Dazu kommen die eingesparten Energiekosten im Senat. Die überzählingen Gehälter und eingesparten Enregiekosten kommen dann den Bürger zu Gute. Dann sparen wir bei den Flugkosten, Fahrzeugkosten sowie viele weitere Kosten ein. Das heisst auch einfache Unterbringung bei Dienstreisen (egal ob Daimler einlädt oder nicht). Wenn wir zusammenschmeißen fällt uns bestimmt noch einiges ein. Bei so einem Vorbild würde ich dann meine Heizung auch herunterdrehen. |
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#20
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Ich denke viele verstehen die message nicht die hinter seinen aussagen steckt . Fuer mich ist das "mehr initiative zeigen" , mitdenken , was tun ..... wenn sich davon mal jeder etwas annehmen wuerde wuerde es Deutschland bedeutend besser gehen ... Meckern und verweigern ist da natuerlich wesentlich einfacher nur bewirkt null
![]() ( ausser vielleicht ne dicke neuverschuldung die letztendlich doch von den steuergeldern bezahlt wird , nur so wird sich die belastung des kleinen mannes niemals aendern und das ist imho auch der grund warum managergehaelter so hoch sind , wer was leisten will "und kann" wird entsprechend bezahlt weils davon halt nicht zuviele gibt ) Geändert von Sam (30.07.2008 um 23:01:49 Uhr) |
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#21
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Nein, ihm geht es nicht um allgemeines Umdenken. Schließlich spricht er ja speziell die Leute an, die unter denm hohen Energiepreisen leiden müssen. Das sind eben nicht alle, sondern nur die unteren Einkommensschichten.
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#22
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Zitat:
What's wrong with that? |
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#23
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Alleine an der Tatsache, dass er sich gegen Sozialtarife ausspricht, ist doch zu erkennen, dass Sarrazin die unteren Sozialschichten anspricht. So hat er es auch vorher schon getan, als er ALG II-Empfängern vorrechnete, wie gut und ausgewogen man sich von dem Geld ernähren könne.
Es ist eine Sache, Menschen vernünftige Energiespartipps zu geben, und eine andere, auf denen höhnisch herumzuhacken, die eh schon ganz unten sind. So ein Mann hat nichts in der SPD zu suchen. Der sollte da genau so gefeuert werden, wie jetzt gerade erst der Clement. |
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#24
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Zitat:
Jetzt schon? |
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#25
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Jau, gestern...
N24: Endgltig "abgeheftet" - SPD schliet Clement aus |
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#26
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Na, das ist mal eine gute Nachricht.
Kaum einer war ein größerer Versager als Clement und hatte dabei noch eine dermaßen großé Fresse. Erst hat er die SPD in NRW runtergewirtschaftet und für immer größere Wahlverluste gesorgt, dann hat er eine Sache, die eigentlich zum Sparen gedacht war, nämlich HARTZ IV zu einer Kostenexplosion geführt und dann hat er noch die Energiepreise mit seinem Aufischtsratsposten in immense Höhen getrieben. Ich habe RWE nix mehr überwiesen und bin sofort mit der Begründung gewechselt, dass ich da nix mehr kaufe, wo so ein Versager wie der sitzt. Zu Sarazin: Mir ist nur aufgefallen, dass der Unsinn redet und offenbar zu blöde ist oder zu faul, sich mal Gesetze anzugucken. Die Heizkosten von Hartz IV-Empfängern werden nicht voll übernommen, sondern pauschalisiert. Für wenig Kenntnisse sollte man dem schon mal von den 5 € pro Stunde mindestens 50% abziehen. Oder die faule Sau arbeitet einfach nicht genug, wenn er so einen Mist redet. |
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#27
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Das er Berlin aber einen Haushalt ohne neuschulden ermoeglicht hat nach jahren der misswirtschaft und verschuldung das wirst du doch anerkennen ?
könnte also doch sein das er nicht nur mist redet mh ?
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#28
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@Sam
Blindwütig irgendwo Gelder streichen kann jeder Depp. Wenn Du Dir aber mal anschaust, wo der Mann in Berlin eingespart hat, passt das typisch zu seinen Aussagen. Gestrichen wurde nämlich überall dort, wo die "Opfer" sich nicht wehren können, weil sie keine Lobby haben. Dazu gehören die Jugendarbeit, die innere Sicherheit, der Bürgerservice usw. |
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#29
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einer von vielen unerträglichen parasiten die u.a. von mir durchgefüttert werden.
unerreicht sein "4 euro am tag sparmenü" wie gesagt, streichen kann jeder. dann entstehen auch praktischerweise gleich noch ein paar soziale brennpunkte, die es mit eiserner härte zu löschen gilt. schon ist sein posten gesichert. ohne führer gehts beim deutschen nicht. |
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#30
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Und ohne Staat erst Recht nicht. Denn der solle doch bitte etwas gegen hohe Preise unternehmen, oh mein Gott kann man da nur sagen.
Komischerweise wird der Staat aber nicht dafür gesscholten, dass er immer noch nicht einen funktionierenden Wettbewerb auf dem Strommarkt durchgesetzt hat und anstatt sich zurückzuhalten mit Markteingriffen auch noch ideologisch begründeten Unsinn wie das EEG verabschiedete, dank dem alle Kunden die garantiert hohen Preise für eingespeisten Solarstrom mitbezahlen. Das wäre schon schlimm genug, dazu kommt jedoch dass garantiert höhere Preise auch noch den Innovationsdruck von einer Technik wie der Solarenergie nehmen. Ein tolles Beispiel wie ideologisch verbrähmter Unsinn zwar vielleicht gut gemeint sein kann aber genau das Gegenteil faktisch erreicht. Die Aufregung um Sarrazins Äußerungen sind so wohlfeil, wie diese Äußerungen selbst völlig überflüssig. Eigentlich wird nichts weiteres als eine ökonomische Selbstverständlichkeit ausgesprochen, eine Situation, in der sich jeder von uns immer mal wieder befindet. Man hat eben zu entscheiden wie man knapope Ressorucen (hier Geld) am effektivsten einsetzt. Bin ich der Meinung durch gestiegene Energiekosten seien davon zuviele gebunden muss ich erstmal selbstständig für mich Alternativen suchen. Und eine ist nunmal den Energieverbrauch zu drosseln. Und da kann man nunmal für sich zu einem Ergebnis wie Herr Sarrazin kommen. Iregendwann kann natürlich das Ergebnis auch sein, dass die Geldressourcen zu knapp sind und es weitere Transferleistungen geben sollte. Nur sollte man hier alles andere als vorschnell mit dieser Forderung sein. Der schöne Ökonomenspruch "There is no such thing as a free lunch" ist eben eine der wenigen universellen Wahrheiten, sprich: Einer wirds bezahlen müssen. Will man sich aber selbst nicht den Ast abschneiden auf dem man Sitz sollte man die Bezahler zumindest einigermaßen pfleglich behandeln. Für echte Linke ist die Situation jetzt natürlich dankbar. Am besten fordert man unverzüglich subventionierte Sozialpullis. Dann hätte man wieder mal die Transferleistungsempfängerzahl erhöt und die eigene potientielle Klientel erweitert. Von staatlicher Leistung abhängige sind einfach um Welten angenehmere Wähler, als Leute die wirtschaftlich unabhängig sind. Geändert von Chnösel (31.07.2008 um 10:26:25 Uhr) |