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Umfrageergebnis anzeigen: Soll die Agentur für Arbeit Prostituierte vermitteln?
Nein, nur wenn ausdrücklich danach gefragt wird. 25 41,67%
Auf keinen Fall. 12 20,00%
Ja. 15 25,00%
Ich habe keine Ahnung, will aber auch mal an einer Umfrage teilnehmen. 8 13,33%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 60. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1   Nach oben
Alt 27.01.2005, 15:45:42
erbsensuppe
 
Soll die Agentur für Arbeit Prostituierte vermitteln?

Zitat:
Ein Job wie jeder andere
Hartz IV macht's möglich: Die Vermittlung von langzeitarbeitslosen Frauen ins Rotlicht-Milieu. Rechtlich gibt es keine Untergrenze der Zumutbarkeit bei der Jobvermittlung. Arbeitsagenturen legen sich - noch - eine Selbstbeschränkung auf

von KAI VON APPEN

Das Thema weckt feministische Emotionen. "Das glaub' ich nicht, da ruf' ich sofort meine Rechtsanwältin an", schimpft eine Kollegin. "Darüber berichten wir nicht, das verunsichert nur die Frauen", fordert eine andere. Und selbst DGB-Sprecherin Claudia Falk zeigt sich anfangs entrüstet. "Nee, nee, nee! Das kann so nicht sein!" Doch die Rechtslage sieht ab 1. Januar anders aus: Gemäß den Zumutbarkeitskriterien nach Arbeitslosengeld II könnten langzeitarbeitslose Frauen im Prinzip in seriöse Bordelle vermittelt werden - als Bedienung zum Beispiel, aber auch als Prostituierte.
TAZ




In anderen Ländern ist Prostitution verboten und hier darf sie nun offiziell gefördert werden!

Geändert von [sychron] (13.04.2008 um 22:06:44 Uhr) Grund: Copyright-Verstoß

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  #2   Nach oben
Alt 28.01.2005, 16:49:14
El Fausto El Fausto ist offline
 
RE: Soll die Agentur für Arbeit Prostituierte vermitteln?

Mechthild Garweg, Fachanwältin für Familien- und Sozialrecht: "...warum soll dann von einer erwachsene Frau nicht verlangt werden, ihr Einkommen durch kommerzielles Vögeln zu erzielen"

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  #3   Nach oben
Alt 28.01.2005, 16:57:24
Orca Orca ist offline
 
Was ist nur aus Deutschland geworden?

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  #5   Nach oben
Alt 28.01.2005, 18:44:06
Velmont Velmont ist offline
 
Naja wenn man sl Prostituierte zum Arbeisamt geht wird man eventuell auch in andere seriöse Bordelle vermittelt.

Demnach müsste das Arbeitsamt Prostitutiere auch für einen EURO vermittlen.

Gibts wohl danna uch Umschulungen zur Prostituierten


Naja ich denke das kommt halt alles nur für diese Damen in Frage für andere eher nicht
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  #6   Nach oben
Alt 29.01.2005, 10:44:18
Benutzerbild von Dobermann
Dobermann Dobermann ist offline
 
Gibts dazu schon einen Kommentar vom Papst?


Wenn sich bei der Arbeitsagentur Prostituierte melden, sollen die meiner Meinung nach auch vermittelt werden. Bei allen anderen nur auf deren ausdrücklichen Wunsch.

Genauso wie das Kellnern. Ich glaub, wenn die da ne strenggläubige Muslimin hinter den Tresen stellen, wird der Laden in kurzer Zeit weggesprengt.
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  #7   Nach oben
Alt 29.01.2005, 10:53:53
Benutzerbild von buetrido
buetrido buetrido ist offline
 
iss das denn eine "sozialversicherungspflichtige beschäftigung"
ansonsten tun die sich nämlich schwer damit, eine vermittlung auszusprechen

ich glaube, denen ist JEDES mittel recht, um die leutz aus der statistik heraus zu bekommen
notfalls auch durch vermittlung als "schlepper" (klappt in jedem fall, denn schlimmstens gehen die brüder innen knast und sind somit nicht mehr arbeitslos)


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  #8   Nach oben
Alt 29.01.2005, 10:56:52
Sinner Sinner ist offline
 
In Hinsicht auf die "1€Jobs" ergibt der alte Anmachspruch :"Ey, ficken für´ne Mark" dann auf einmal wieder Sinn.........
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  #9   Nach oben
Alt 29.01.2005, 11:01:15
Dorothy Dorothy ist offline
 
also denk das man als prostituierte ja auch nur gut ist wenn mans will! stell man sich doch mal ne streng gläubige christin vor die dann als prostituierte arbeiten soll! na dann haben die männer keine spass und die frau nicht und sowieso keiner!
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  #10   Nach oben
Alt 29.01.2005, 11:40:52
Tinuviel Tinuviel ist offline
 
Zitat:
Original von Sinner
In Hinsicht auf die "1€Jobs" ergibt der alte Anmachspruch :"Ey, ficken für´ne Mark" dann auf einmal wieder Sinn.........


soll angeblich tussen geben, die das sogar freiwillig tun würden... na für die wär das doch nicht schlecht
so lange das AA dann nich alle arbeitslosen Frauen zwingen will Oo
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  #11   Nach oben
Alt 29.01.2005, 11:43:14
Hinni Hinni ist offline
 
Naja, Prostituierte sind ja immerhin inner Gewerkschaft
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  #12   Nach oben
Alt 30.01.2005, 11:57:06
erbsensuppe
 
Es gibt eine Nuttengewerkschaft?
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  #13   Nach oben
Alt 30.01.2005, 14:43:39
maddimouse maddimouse ist offline
 
die prostituierten teilen sich in selbständig tätige und sozialversicherungspflichtig beschäftigte auf. es kommt ganz darauf an, ob sie selbständig für die eigene tasche arbeiten oder z.b. in einem bordell mit einem arbeitsvertrag beschäftigt sind und ein ganz normales gehalt (mit oder ohne trinkgeld) erhalten.

als ich noch bei der aok gearbeitet habe, hat mir eine kollegin mal von einer selbständigen erzählt. die müssen ja auch ganz normal eine steuererklärung machen und werden gemäß ihrem einkommen eingestuft (für selbständige gibt es allerdings einen höheren mindestbeitrag als z.b. für selbst versicherte hausfrauen). naja.....da der steuerbescheid bei der jährlichen prüfung auf aufforderung nicht eingereicht wurde, wurde die dame in die höchste beitragsstufe gesetzt - und hat sich ziemlich aufgeregt.....sie kam also rein, an den schalter, regte sich tiiiiiiiiiierisch auf (unser äußerst konservativ verklemmter sachgebietsleiter stand grad für eine fallklärung bei meiner kollegin), da riß sie sich die bluse auf, legte ihre "ware" auf den schaltertresen und meinte als weiteres argument "sie glauben doch wohl nicht, dass ich mit DEN dingern so viel verdiene?!?!?!?"

no further comment.....

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  #14   Nach oben
Alt 30.01.2005, 20:10:10
Benutzerbild von Crusader
Crusader Crusader ist offline
 
1. Prostitution ist, von moralischen oder religiösen Argumenten abgesehen, ein ganz normaler Job. Die müssen Steuern und Sozialversicherung zahlen wie jeder andere auch (oder halt nicht bei Selbständigen).
2. Man kann niemand gegen seinen Willen zum Sex zwingen. Auch nicht staatlich verordnet. Das verstößt mit ziemlicher Sicherheit gegen unser Grundgesetz (sowas wie Menschenwürde) und gegen das Strafrecht (Vergewaltigung).
3. Es ist viel sinnvoller freiwillige Prostituierte zu nehmen, als indirekt einen Schwarzmarkt mit gezwungen Frauen zu fördern.

--> Wenn ein Bordell über das Arbeitsamt sucht, hat es ein Recht wie auch ein Metzger auf Vermittlung. Wenn eine Prostituierte sucht, hat sie das Recht wie jeder andere Hilfe (bzw. in der Realität: Nichts) vom Arbeitsamt einzufordern. Das zu dieser Dienstleistung niemand gezwungen wird dürfte wohl klar sein und nein, man braucht nicht für jeden Sonderfall (wie dem Ausschluss von Zwang zur Prostitution) ein Scheiß Gesetz. Das wird auch so gehen.


Wieder diese Scheiß Doppelmoral. Steuern und Abgaben sollen die zahlen und das möglichst viel, aber ja keine staatliche Leistung in Anspruch nehmen.
Und als Schlußbemerkung: Dieser Beitrag kommt von jemand der sehr konservativ erzogen ist und für sich auch sehr hohe moralische und ethische Wertvorstellungen in Anspruch nimmt.

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  #15   Nach oben
Alt 30.01.2005, 20:24:13
Hinni Hinni ist offline
 
Zitat:
2. Man kann niemand gegen seinen Willen zum Sex zwingen. Auch nicht staatlich verordnet. Das verstößt mit ziemlicher Sicherheit gegen unser Grundgesetz (sowas wie Menschenwürde) und gegen das Strafrecht (Vergewaltigung).
Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ist ein grundlegendes Menschenrecht.

StGB : 13. Abschnitt - Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 - 184f)
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