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| Familie Familienplanung, Familiengründung, Hochzeit, Ehe, Partnerschaft, vom Baby über Kinder bis zum Teenager - alles was zum Thema Familie passt! |
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#1
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Nichts geht über Oma...
Liebt ihr auch eure Omas oder habt ihr sie geliebt?
Hält oder hat eure Oma immer die Familie zusammen gehalten? Backt eure Oma den leckersten Kuchen oder kocht sie den besten Eintopf? Woran liegt das, das die Omas meist von den Enkelkindern geliebt werden? Wie gehen die Omas mit euren Kindern um? |
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#2
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Das liegt definitiv daran, dass Großeltern (Opas sind da genau so)
immer Sachen erlauben die die Eltern nicht erlauben. Sich vorm zu Bett gehen mit Schoki vollstopfen, TV Schauen bis in die Puppen oder beim Essen. Hehe. das erlebe ich Heute noch mit meiner Cousine und meinem Cousin. |
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#3
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Ich vermisse die Gespräche mit meiner Oma.
Ich vermisse Omas Königsberger Klopse. Ich vermisse das Gals Milch, was ich immer von ihr bekommen habe. Ich vermisse ihr lächeln. Ich vermisse ihre Suppen und Eintöpfe. Ich vermisse es ihre Schuppen weg zu Bürsten. Ach ja, sie war so eine liebe Oma
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#4
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Meine Oma, die 2005 leider verstarb, war das Wichtigste, was ich hatte. Ich würde sagen, es gab viele Phasen, in denen ich sie mehr geliebt habe, als meine Eltern.
Ich war immer schon ein Oma-Kind gewesen. Als meine Mutter meine beiden kleineren Baby-Geschwister um sich herum hatte, die beide krank (mein Bruder sogar schwer krank) waren, hatte sie nicht viele Nerven für mich übrig, da ich ein wildes, lautes Kind war, was immer an Mama dranhing und Aufmerksamkeit wollte. Also war ich die meiste Zeit bei Oma, die mit im Haus wohnte, weil ihr das Haus gehörte. Damals wohnten wir ja nur im Dachgeschoss zur Miete. Und Oma war ganz toll. Sie machte lecker Essen, sie guckte mit mir Fernsehen, sie malte mit mir, spielte mit mir, bastelte mit mir, backte mit mir und hatte eine Engelsgeduld. Mit meinem Opa hatte ich kein gutes Verhältnis; ich war ihm zu wild und laut und er hatte dauernd Kopfschmerzen. Er schimpfte auch oft mit mir. Also entwickelte ich eine immens starke Bindung zu Oma, die über all die Jahre hielt. Ich glaube auch, dass ihr ihr heimliches Lieblingsenkelchen war; das merkte man ganz selten zwischendurch mal, wo es aufblitzte (sie bemühte sich ja immer zu allen gleich zu sein). Oma mochte meinen Mann auch sofort und er liebte meine Oma auch so wie ich. Er hat seine Großeltern beide verloren, als er ein kleines Kind war und er mochte diese überhaupt nicht. Meine Oma war für ihn eine Ersatzoma und er nannte sie immer Bilderbuch-Oma, wie sie im Buche steht. Scherzhaft meinte er sogar ab und zu mal, wenn meine Oma jetzt 50 Jahre jünger wäre, hätte ich ernsthaft Konkurrenz! ![]() Meine Oma hat grandios gekocht; ich kenne niemanden, der so gut kocht wie sie. Sie hat auch immer gern und viel für uns gekocht (meine Figur nahm ihr das ein wenig übel ) und freute sich immer, wenn es uns schmeckte. Ich kann gar nicht sagen, was am besten geschmeckt hat, weil wirklich ALLES so super lecker war!Sie liebte Big Brother, Boxen und Wrestling! Sie ist nachts immer aufgeblieben, um sich die Kämpfe anzuschauen. Sie war ganz begeistert davon... ich muss immer noch lachen, wie ich dran denke, wie meine Oma mit leuchtenden Augen erzählt hat, dass "das heute Nacht ja spannend gewesen wäre, so toll, wie die sich die Köppe eingeschlagen haben!" ![]() Meine Oma war, außer bei ihrem Beinbruch, noch nie bei einem Arzt und noch nie im Krankenhaus gewesen. Sie war 76 und geistig fit wie eine 30jährige; ich hab mit ihr die schmutzigsten Witze gerissen. Körperlich war sie durch ihr Übergewicht eingeschränkt, aber ansonsten war sie sehr agil, jeden Tag draußen und bestellte die Beete, fütterte Vögel und machte ihre Hausarbeit fix und flott. Niemand musste ihr helfen, sie hat alles allein gemacht und wollte es auch alleine tun. Im März 2005 kam sie mit Grippe ins Krankenhaus. Geschwächt aber angeblich durchgecheckt und für in Ordnung gefunden wurde sie entlassen und sollte Medikamente nehmen. Hat sie natürlich nicht. Ich merkte es, als ich sie im April besuchte. Sie sollte auch Medikamente fürs Herzen nehmen, hat sie auch nicht gemacht. Meine Oma und irgendwelche Mittel nehmen? Nie im Leben! Sie war noch nie beim Arzt und würde nie zu einem hingehen, wenn es vorbei ist, ist es vorbei, so ihre Einstellung. 2 Wochen später, Anfang Mai, fand meine Mutter sie früh morgens halb sitzend auf ihrem Bett. Tot. Sie war gerade dabei gewesen, sich anzuziehen. In der Küche stand noch warmer Tee, sie war also schon aufgestanden gewesen. Der Arzt sagte, Herzstillstand, Sekundentod. Ging ganz schnell, hat nichts gemerkt. Sie wurde 76. Im Nachhinein erfuhren wir, dass sie ein paar Tage vorher zu ihrer Freundin gesagt hat, ihre Herz würde manchmal so komisch aussetzen. Für uns brach eine Welt zusammen (wir haben sie alle sehr geliebt!), aber wir glauben, dass sie es wusste und auch so wollte, weil sie mit Absicht keine Medikamente nahm. Für sie wäre es das Schlimmste gewesen, von anderen abhängig zu sein, sich pflegen lassen zu müssen, nicht mehr allein auf die Beine zu kommen. Deswegen hat sie wohl diese Medikamente nicht genommen. Am Anfang war es schwer, das für uns zu begreifen. Ich bin auf ihrer Beerdigung zusammengebrochen und habe von allen am meisten geweint. Jetzt, im Nachhinein betrachtet, finde ich es "gut" so wie es war. Sie wollte es so und sie hat den sanftesten und schnellsten Tod gehabt, den man sich "wünschen" kann. So sind ihr andere Dinge erspart geblieben. Ich weiß, es war ein langer Text, aber ich hatte das Gefühl, etwas über sie schreiben zu müssen, weil sie wirklich mein Ein und Alles war. Ich selbst hätte sie gerne noch ein paar Jahre länger bei mir gehabt... Geändert von Gewitterhexe (16.11.2009 um 09:41:30 Uhr) |
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#5
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Ich habe noch beide Omas, also väterlicher- und mütterlichseits. Die Mutter von meiner Mutter ist mir aber die liebere
Die ist super locker drauf, macht viel Unsinn, kocht mir immer das was ich haben möchte, wenn ich sie besuchen komme, usw.. Das wird schlimm für mich, wenn sie mal irgendwann nicht mehr da ist.Hehe, meine Oma guckt auch immer BigBrother
Geändert von Marty McFly (16.11.2009 um 09:38:40 Uhr) |
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#6
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Sie ist der einzige Mensch in der Familie, der mich unbewertet schätzt und an mir festhält. So wertungsfrei stehen nichtmal meine Eltern hinter mir.
Ihre Liebe und Wertschätzung ist durch die verwandtschaftliche Distanz freiwillig, sie hat mich als Baby für sich ausgesucht. Meine Familie hat mir sehr früh beigebracht, was der Unterschied zwischen Liebe und Verwandtschaft ist. Und beides hat bei uns rein gar nix miteinander zu tun. So habe ich sie als kleines Kind schon betrachtet und deshalb schätze ich sie eben auch. Zudem ist sie die Lebensfrohste von uns allen und hätte im Grunde wenig Grund dazu. Sehr bewundernswert. Hm Essen? Die Frikadellen.
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#7
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Ja, Oma ist die Beste
Zumindest die eine Omi ... Eine meiner Omis liegt seit ein paar Jahren im Pflegeheim und erkennt leider niemanden mehr, wenn man mal bei ihr vorbeischaut. Ist immer sehr schade. Meine andere Oma wohnt Zuhause und ist den lieben langen Tag am kochen, für uns Enkel. Meistens hat sie mittags immer Besuch zum Essen. Ohne die Arbeit würde sie sich nicht wohl fühlen. Sonntags treffen wir uns auch immer alle bei meiner Oma (mal kommt der, mal der) zum Kaffeetrinken. Wenn meine Oma (mittlerweile immerhin auch schon 84) mal nicht mehr sein sollte, wird die Familie auch nicht mehr so zusammenhalten und sich eher selten bis gar nicht sehen. Die Oma hält die Familie zusammen. |
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#8
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@Gewitterhexe es war wirklich ein langer Text
doch sehr interessant. Da kann man mal sehen, wie sehr man an der Oma hängen kann.Meine Oma ist im Krankenhaus gestorben. Sie war innerlich ertrunken. Sehr schlimm, war das für mich. Ich hab meiner Oma einen Abschiedsbrief ins Grab gelegt. Ich hatte einfach das Bedürfnis ihr noch ein paar Zeilen zu schreiben. Da sie eine ganz besondere Rolle in meinem Leben gespielt hat. |
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#9
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ich glaub meine Oma ist gestorben als ich 10 oder 11 Jahre alt war...
da sie aber auch nicht in der Nähe gewohnt hat, hab ich sie auch nur ein paar mal pro Jahr gesehen (vielleicht so 3-5 mal) Ich glaub ich hatte schon nen positiven Bezug zu ihr, nur ist klar dass das nicht so Dicke war auf die Distanz. Die andere Oma ist gestorben als ich 3 Jahre alt war, hab sie nie kennengelernt. Das gleiche gilt für beide Opas, der eine war schon lange tot als ich gebohren wurd, den anderen hab ich vielleicht einmal im Leben gesehen und überhaupt nix mit am Hut gehabt, ich mein der ist auch schon seit einigen Jahren tot. |
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#10
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Ich mag meine Ur-Oma lieber als meine Oma. Ähem.
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#11
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Meine Ur-Oma habe ich auch noch kennen gelernt. Meine Mutter hatte wohl pech. Ihre Oma war nicht so nett, sie hat meine Mutter immer mit dem Teppichklopfer verprügelt. Die war eine richtige Hexe.
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#12
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Ich habe meine Oma auch geliebt. Das war immer ein absolutes Highlight wenn es zu meinen Großeltern auf den Bauernhof ging. Schön verwöhnt worden
Ich hab sie schon allein für den Bauernhof und das damit verbundene Abenteuer geliebt, aber sie war eine herzensgute Frau. 1997 ist sie nach langer quälender Krankheit dann gestorben. ![]() Und meine Uroma war sowieso...also da find ich keine Worte für, mit 95 Jahren fast blind, aber immer noch in der Lage nen Meter vor die Glotze zu rücken um mit ihren Enkeln das A Team zu gucken. Wuhuu! Ich fand es auch immer klasse dass sie auf Familien Feiern immer mit uns Kindern beschäftigt hat, mit der Begründung die anderen seien ihr zu alt und würden nur über Krankheiten reden! Tja sie wäre locker auch 100 geworden wenn sie nicht die "grandiose" Idee gehabt hätte auf nen Stuhl zu steigen um was vom Schrank zu holen...runter gefallen, Krankenhaus, die Pfleger angeflirtet, eingeschlafen.... Einen Opa väterlicherseits und eine Oma mütterlicherseits habe ich noch
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#13
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NEIN - wobei ich immer nur eine Oma hatte - der Rest ist vor meiner Geburt schon gestorben
OpaV: 29 Jahre OmaM: 12 Jahre OpaM: 6 Wochen vor meiner Geburt Zitat:
Zitat:
![]() Und falls ich mal selbst in den Umstand kommen sollte Kinder zu haben - weiß ich Sicher - mein Vater wird nicht viel Zeit mit ihnen verbringen können - das würde ich zu verhindern wissen... |
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#14
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wenn ich in den 30.-anf.der40. jahre meine oma,aber auch opa,nicht gehabt hätte,wäre es uns dreckig ergangen.
sie haben uns immer geholfen .ich habe oma u. opa sehr lieb gehabt.ich meine man sollte den opa nicht vergessen. mosche |
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#15
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Irgendwie beneide ich euch alle: Ich habe nie eine Oma oder einen Opa gehabt.
Da ich ein später Nachkömmling meiner Eltern war, waren bei meiner Geburt alle Großeltern bereits verstorben *seufz*
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